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Rosa in Uganda
Mein freiwilliges soziales Jahr
Uganda

Hier werdet ihr, während des Jahres, immer mehr Informationen über Uganda finden.

Zur Geschichte könnt ihr hier schon einiges nachlesen. Ich hoffe aus erster Hand, auch viel über "Typisch Uganda" herauszufinden, Sitten und Gebräuche kennen zu lernen und Luganda immer besser sprechen zu können, so dass ich euch daran teilhaben lassen kann.

Wer also daran interessiert ist Uganda, ein noch sehr unbekanntes aber, wie ich es schon erfahren durfte, seeeehr interessantes Land, besser kennen zu lernen, wird hier die Chance dazu haben!

GESCHICHTE

Besonderheiten der Landesgeschichte
Im Jahr 1888 übernahm die Imperial British East Africa Company das Gebiet als „Uganda Protective“. Fünf Jahre später wurde es britisches Protektorat, also ein Schutzgebiet, was nichts anderes als die kaschierte Umschreibung einer Annexion war. Die Briten fanden vier funktionierende Königreiche vor und griffen massiv in das vorhandene regionale Machtgefüge ein, das zu jenem Zeitpunkt von bugandischen Hegemonialbestrebungen gekennzeichnet war. 

Historische Epochen
Uganda, quasi im Herzen Afrikas gelegen, war lange Zeit von der Außenwelt unbeachtet geblieben. Dies änderte sich nachdem erste Forscher auf der Suche nach den Quellen des Nil ins Königreich Buganda vorstießen.
Buganda ist ein Königreich im heutigen Uganda in Afrika. Das Königreich wird von den 52 Clans der Baganda getragen. (Erklärung: Das Königreich heißt Buganda. Die Einwohner sind die Baganda und ihre Sprache ist Luganda.) Der Name Uganda ist der Swahili-Ausdruck für Buganda und wurde 1894 durch die britischen Beamten des Protektorats übernommen. 

Frühe Geschichte
Uganda gehört zu der Region Ostafrikas, die auch als Wiege der Menschheit bezeichnet wird.
Archäologische Funde legen nahe, dass bereits vor 150.000 Jahren Menschen in Uganda bzw. Ostafrika lebten. Ab ca. 500 n. Chr. wanderten Bantuvölker von Westen ein. Erst um ca. 1400 n. Chr. kamen mehrere Stämme der Luo von Norden. 

Vorkolonialzeit
Ab dem 17. Jahrhundert gewann Buganda , am Nordwestufer des Victoriasees gelegen, an Einfluss. Die Könige (Kabaka) stärkten ihren Einfluss durch Raubzüge und Handel mit Elfenbein und Sklaven mit arabischen Händlern. Der von Niloten besiedelte Norden war zu dieser Zeit immer noch recht wenig entwickelt und in kleine Stammesbezirke unterteilt, die häufigen Wanderbewegungen unterlagen. 

Kolonialzeit
Zunächst geriet das Königreich Buganda unter britischen Einfluss. Im Jahr 1896 wurde das ganze Gebiet des heutigen Ugandas britisches Protektorat.
Die Entwicklung des Landes, vor allem in den Bereichen Gesundheit und Bildung beschränkte sich zum Großteil auf den Süden des Landes, während der Norden vernachlässigt wurde. Am Ende der Kolonialzeit bildeten sich drei Parteien heraus, die Democratic Party (DP), Uganda Peoples Congress (UPC) und die Kabaka Yekka (KY) Partei. Somit bildete sich keine einheitliche Nationalbewegung als Widerpart zur Kolonialmacht, wie dies in anderen afrikanischen Staaten der Fall war. 

Unabhängigkeit
Am 9. Oktober 1962 wurde der damalige König (Kabaka) von Buganda, Sir Edward Mutesa zum Staatspräsidenten der unabhängigen föderativen Republik Uganda . Premierminister wurde Milton Obote. Buganda erhielt föderativen, die anderen vier traditionellen Königreiche halbföderativen Status und zehn Provinzen (Ost und Nord) wurden von Gouverneuren der Zentralregierung regiert. 

Nachkoloniale Entwicklung
Bereits im Jahr 1966 wurde Ugandas Präsident von Milton Obote vertrieben, der sich anschließend zum Oberhaupt der Regierung ernannte. Buganda verlor seinen Sonderstatus, die Königreiche wurden aufgelöst. 

Diktatur unter Idi Amin
Idi Amin, unter Obote zuletzt Kommandeur der Armee, nutzte die Abwesenheit Obotes im April 1971 für einen Staatsstreich. Der neue Präsident Idi Amin wurde von den meisten Einwohnern Ugandas bejubelt. Doch diese Stimmung änderte sich schnell. Unmittelbar nach dem Staatsstreich begann der Massenmord, für den Amins Regime später berüchtigt werden sollte. Die ersten Morde wurden in der Armee verübt, später an allen, die Amin kritisch gegenüberstanden: Politikern und kirchlichen Würdenträgern, Intellektuellen. Insgesamt starben während der 8-jährigen Herrschaft Amins ca. 250.000 - 300 000 Menschen gewaltsam. Viele, die sich bedroht fühlten (v.a. die Intelligenz des Landes) gelang die Flucht. 

Obotes 2. Amtszeit
Im September 1980 fanden Wahlen, die aus heutiger Sicht keineswegs als frei und fair bezeichnet werden können, statt. Dabei ging Milton Obote als Sieger hervor. Die Despotie Milton Obotes übertraf in ihrer Brutalität und Gewaltbereitschaft die Zeit Idi Amins. Vor allem Menschen aus Buganda wurden auf das schlimmste gefoltert und vielmals ermordet. Zwischen 1981 und 1985 kamen ca. 1 Million Menschen ums Leben. 

Guerillakrieg und Zeit Musevenis
Im Anschluss an die Präsidentschaftswahlen im Jahr 1980, aus denen Milton Obote als umstrittener Sieger hervorging, begann Yoweri Museveni mit 26 Männern einen Guerillakrieg im Südwesten Ugandas. Im Januar 1986 eroberte die NRA Kampala und Museveni übernahm die Macht.
 
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